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SEO through good content

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, bezeichnet verschiedenste Maßnahmen zur besseren Platzierung bei Google & Co.

Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltliche Seite von SEO: Was macht Inhalte („Content“) aus, die gut für SEO sind? Wie erstellen wir gute Inhalte? Welche Kennzahlen dienen zur Bewertung? Und wie spielen klassische SEO und Content Optimierung zusammen?

Das Wichtigste vorab:

Überhaupt schreiben ist immer besser als nicht schreiben. Schreiben mit konkreten Überlegungen im Hinterkopf ist wiederum immer besser als blind drauflos zu texten. Die konkreten Überlegungen sollten hierbei folgende Punkte berücksichtigen:

  • Wer ist unsere Zielgruppe, also wen wollen wir mit unserem Inhalt erreichen?
  • Welche Probleme hat unsere Zielgruppe (in Bezug auf mein Produkt/Dienstleistung etc.)?
  • Hilft unser Content dieser Zielgruppe bei der Lösung für ein solches Problem?
  • Welche Schlagworte, Redewendungen und Fachbegriffe verwendet unsere Zielgruppe?

Mit Antworten auf diese Fragen bewaffnet machen wir uns daran, einzigartigen, relevanten Content zu produzieren, der unserer Zielgruppe einen wirklichen Mehrwert liefert.

Einzigartig: In diesem Zusammenhang ist damit gemeint, dass der Text Inhalte abdeckt, die nicht schon mehrfach in dieser Form auf der Webseite vorkommen. Dieser Aspekt dient zum einen direkt Google, dass doppelten Content auf Webseiten im Ranking bestraft und zum anderen zeigt es unseren Besuchern, dass wir unser jeweiliges Thema in einer Vielzahl von Blickwinkeln beleuchten können, es spiegelt also direkt unsere Kompetenz wieder.

Relevanz: bedeutet, dass der Inhalt Wissen bereithält bzw. sich mit Themen auseinandersetzt, die mit unserer Zielgruppe zu tun haben. Ides ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, um nicht in die Beliebigkeit abzudriften.

Mehrwert: Unser Inhalt soll die Leser mit mehr Wissen, einer Lösung oder Ratschlägen entlassen, die sie vorher nicht hatten. Ein neuer Blickwinkel oder ein vorher nicht beleuchtetes Detail zu einem bekannten Thema bringen echten Nutzen und laden zum Weiterverbreiten ein.


Struktur und Stil sind wichtig

Beim Schreiben sollten wir immer wieder die Sicht der Leser einnehmen. Schriftgröße, Absätze, sinnvolle Überschriften – all diese Faktoren helfen unseren Lesern dabei, unseren inhaltlich guten Content auch wirklich gern zu lesen, also zu konsumieren (zum Thema Überschriften und ihrer technischen Relevanz für SEO empfehle ich unseren Artikel zu SEO für TYPO3 Redakteure).
Der Schreibstil sollte zur Zielgruppe passen. Hier können wir uns einen positiven Eindruck erarbeiten, wenn wir ein interessantes und wichtiges Thema nicht hinter allzu komplexen Satzgebilden und Formulierungen verbergen. Natürlich sollten wir beim Formulieren des Textes immer auch die relevanten Suchbegriffe (Keywords) im Auge behalten für die wir wollen, dass der Text hoch im Ranking erscheint.


Klassische Suchmaschinenoptimierung

Ein kurzer Exkurs zu SEO ganz grundsätzlich, sowohl zur Abgrenzung zu dem worüber wir hier sprechen, als auch um zu zeigen, dass alle Bereiche letztlich zusammenspielen und kein Bereich vernachlässigt werden sollte. In der klassischen SEO wird zwischen on-page und off-page Optimierung Unterschieden:

  • On-Page Optimierung: Mit Themenbereichen wie HTML Strukturierung, URL Systematik, sinnvoll gesetzt H1-H4 Überschriften und vor allem Keywords
  • Off-Page Optimierung: Hier geht es um die Verbreitung der Inhalte primär durch Verlinkungen auf externen Seiten wie Social Media, Blogs, Foren, Portale uvm.

Wie misst Google guten Content?

Wie misst Google nun, unabhängig von On-Page Ranking Faktoren, wie relevant ein Inhalt oder eine Seite für bestimmte Suchbegriffe ist? Eine ausführliche Erläuterung aller Ranking Faktoren würde mehr als genug Material für einen weiteren Newsletter ergeben, zumal diese Faktoren von Google regelmäßig angepasst werden. Letztlich wird das Verhalten aus messbaren Ereignissen abgeleitet. Drei prominente Beispiele sind:

Die Click Through Rate: Das Verhältnis von Klicks auf das Suchergebnis zur Gesamtzahlt der Aufrufe als Suchergebnis. Je höher diese Rate, also je häufiger die Seite geklickt wird im Verhältnis zu Suchanfragen/Aufrufen, desto höher scheint die Relevanz dieser Seite für die entsprechenden Suchbegriffe gewertet.

Verweildauer: Bleiben Besucher länger auf der Seite und verlassen diese nicht sofort wieder (hier spricht Google von der „Bounce Rate“) so wird dies ebenfalls positiv gewertet. Entspricht die Seite der Erwartungshaltung der Besucher und bietet Mehrwert, so wird der Inhalt konsumiert.

Social Shares: Wie häufig unser Inhalt von Lesern auf Social Media Plattformen geteilt, getweetet oder erwähnt wird, ist in seiner direkten Bedeutung fürs Ranking starken Schwankungen unterworfen. Es sollte allerdings nie vernachlässigt werden, da es für uns sowohl ein guter Maßstab für die Relevanz unseres Inhalts ist, als auch weil es die Reichweitederselben außerhalb von Suchmaschinen drastisch erhöhen kann.


Fazit

Nicht nur Struktur und Technik sind wichtig, Inhalte, die relevant und informativ sind und dabei benutzerfreundlich und interessant geschrieben sind, setzen sich durch und führen so zu einem hohen Ranking.

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